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Gebäudeversicherung – auch Immobilien wollen versichert sein

Erstellt von riesterrente am 7. Juli 2010 – 16:520 Kommentare

Gebäudeversicherung - im Fall der Fälle, Foto: © flashpics - Fotolia.com Bei einer Gebäudeversicherung lässt der Versicherungsnehmer ein Gebäude gegen bestimmte Schäden versichern. Auch angrenzende Bauten wie Garagen oder andere Nebengebäude können in diesem Versicherungsvertrag mitversichert werden. Möchte der Versicherungsnehmer zusätzlich gesonderte Gebäude versichern, die nicht mit der Hauptimmobilie verbunden sind, so müssen diese innerhalb des Versicherungsvertrages zusätzlich aufgeführt und eingebunden werden. Neben der Riester Rente bietet die Gebäudeversicherung eine gute finanzielle Sicherheit für die zukünftigen Geschehnisse.

Die Risiken, die bei einer Gebäudeversicherung versichert werden können, sind Brandschäden, Schäden durch Leitungswasser und auch Sturm- oder Hagelschäden. Als zusätzlichen Schutz kann der Versicherungsnehmer sein Gebäude auch gegen weitere Elementarschäden versichern lassen. Ein weiterer Elementarschaden wäre beispielsweise ein Überspannungsschaden, der durch einen Blitzeinschlag verursacht wird.

Versicherung: Teil des Kreditvertrages

Für Banken, die Immobilienkredite vergeben, sind Gebäudeversicherungen oft eine zusätzliche Absicherung für den Fall, dass der Kreditnehmer zahlungsunfähig wird. Die Schäden, die also den ursprünglichen Wert des finanzierten Gebäudes senken, werden hier also von der Gebäudeversicherung getragen und fallen nicht dem Kreditgeber zur Last. Dies ist besonders wichtig, da es insbesondere solche Schadensfälle sind, die einen Kreditnehmer zur Zahlungsunfähigkeit zwingen. Damit der Bank hier keine Schäden entstehen, verlangt diese also meist eine Gebäudeversicherung im Rahmen des Kreditvertrages.

Die Versicherung des Gebäudes wird stets an seine Wertentwicklung angepasst. Um die Versicherungssumme festzustellen, muss der Versicherungsnehmer eigenverantwortlich dafür sorgen, dass durch eine zu niedrige Versicherungssumme keine Unterversicherung entsteht. So werden häufig speziell ausgebildete Sachverständige hinzugezogen, wenn es um die Feststellung des Wertes eines Gebäudes geht. Die Kosten für diesen Sachverständigen trägt meist der Versicherungsnehmer.

Gebäudeversicherung: Im Fall der Fälle

Kommt es im Falle eines Schadens zur kompletten Zerstörung des Gebäudes, so hat der Versicherungsnehmer zunächst nur Anspruch auf die Erstattung des Zeitwertes, den das Gebäude zum Zeitpunkt des Schadensfalles hat. Beweist er anschließend, dass er mit dem Wiederaufbau der zerstörten Immobilie begonnen hat, so wird ihm die Differenz zwischen dem Neuwert und dem Zeitwert zusätzlich erstattet.

Das Versicherungsunternehmen bewertet ein zu versicherndes Gebäude im Rahmen der Gebäudeversicherung nach unterschiedlichen Risiken. Kategorien für solche Risiken sind die Art der Bedachung des Gebäudes, die Bauartklasse, der Standort und die Nutzung und Ausstattung der Immobilie. Das Versicherungsunternehmen informiert sich eingehend über diese Kategorien und stellt hiernach ein Risikoprofil für das betreffende Gebäude aus. Anhand dieses Profils wird dann die Höhe der monatlichen Versicherungsprämien festgelegt. Je höher das Risiko ist, desto höher liegen auch die zu zahlenden Geldbeträge, um das Risiko für das Versicherungsunternehmen möglichst klein zu halten.

Gebäudeversicherung: Fazit

Eine besondere Form der Gebäudeversicherung ist die Wohngebäudeversicherung. Diese Form der Versicherung ist nur auf Gebäude anwendbar, die auch tatsächlich zu Wohnzwecken verwendet werden und umfasst bislang weitere Kriterien und Zusätze. Abschließend kann gesagt werden, dass eine Gebäudeversicherung zu den wohl sinnvollsten Versicherungen überhaupt zählt. Ein Immobilienbesitzer hat durch sie die notwendige Sicherheit vor finanziellen Schäden, die durch höhere Gewalt entstehen. Dies schützt ihn nicht nur vor den Kosten, die durch Handwerker entstehen, sondern im Ernstfall sogar vor der Obdachlosigkeit oder im Falle eines Geschäftsgebäudes vor der Insolvenz. Vor dem Abschluss einer Gebäudeversicherung sollten die vorhandenen Anbieter unbedingt verglichen werden, damit schließlich auch der bestmögliche Versicherungsschutz gewährleistet werden kann. Für eine Gebäudefinanzierung sollten Sie in jedem Falle genügend Eigenkapital aufbringen können. Dies entlastet die Finanzierung und führt zu weitaus besseren Zusagraten.

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